DIE REISEBIOGRAPHIE
UNTER DEM TITEL:
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D I E
C A S A N O VA T
O U R .
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EIN e-HANDBUCH FÜR
DEN GEBRAUCH DES PRIVATEN REISEWAGENS IM EUROPA
UND IM AMERIKA DES 18. JAHRHUNDERTS.
Mit ca. 150 Abbildungen
VON P A B L O G Ü N T H E R .
.Vorwort von GILLIAN REES.
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HERGENSWEILER, 1995 / 2012.
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Bestellung dieses e-Buchs
______________________________________________________Die Rechte aller Bilder dieser Seite beim
Autor, Hartmut Günther, Hergensweiler 2012.
In Erinnerung an eine Hauptquelle .....
(Teil I )INHALTSVERZEICHNIS
POST, ALPENPÄSSE, SCHIFFE:
(Teil III )
(Teil IX )

Die Faszination und das Interesse an Casanovas "Geschichte meines Lebens" scheint nie enden zu wollen. 1846, nur wenige Jahre nach der deutschen Erstausgabe 1822, erschien die erste fundamentale Untersuchung seiner Memoiren; von da an nahm die Anzahl der Casanova betreffenden Werke ständig zu. Außer den 400 Ausgaben der Memoiren in über 20 Sprachen wurden Briefbände, Nachdrucke seiner anderen Werke und Teile seines Nachlasses herausgegeben. Immer weiter sind Casanovisten damit beschäftigt, in Einzeluntersuchungen sein Leben und seine Zeit zu erforschen.I. von Gillian Rees
Über 3650 Bücher und Artikel sind inzwischen über diesen außergewöhnlichen Mann geschrieben worden. Sie befassen sich mit seinen Aufenthalten in verschiedenen Teilen Europas und mit besonderen Abschnitten seines Lebens; mit seinem Interesse an Frauen, Essen, Theater, Medizin, Chemie und die Kabbala, um nur einige Gebiete zu nennen; dazu kommt noch die große Anzahl von Männern und Frauen, die mit ihm befreundet waren. Viele Bücher setzen sich kritisch mit seinem Werk auseinander, andere versuchen sich an einer psychologischen Analyse seines Charakters. Ein gewaltiges Vorhaben kommt bald zum Abschluß, wenn Casanovas gesamter Nachlaß per CD-Rom jedermann zur Verfügung stehen wird.
Der Autor des vorliegenden Buches hat seine beachtlichen Kenntnisse über historische Wagen mit seinem Interesse an den Memoiren verbunden, um einmal mehr unser Wissen über Casanova zu erweitern. Ein einzigartiges Buch, das die Privatwagen beschreibt, die Casanova besaß, die Straßen, auf denen er durch ganz Europa reiste, mit all den Umständen und Kosten, die das Reisen zur Zeit der "Grand Tour" mit sich brachte. Casanova ist der einzige, der uns eine genaue Beschreibung solch ausgedehnten Reisens im eigenen Wagen hinterließ, und der Autor legte über 10000 Kilometer zurück, um die von Casanova benutzten Poststraßen und -Stationen zu erforschen. Dieses Buch vereint erstmals eine Entwicklungsgeschichte des privaten Reisewagens im 18. Jahrhundert, speziell des Englischen Coupés, mit einer exakten, in alle Einzelheiten gehenden Beschreibung sämtlicher Reisen, die Casanova zeitlebens gemacht hat.Gillian Rees, Eastbourne, England, 1995.
II.
von Pablo Günther
Das Zeitalter des Automobils ist von dem des von Pferden gezogenen Reisewagens durch die große Zeit der Eisenbahn getrennt. Zwischen 1860 und 1910 war dieses geniale, wenn auch öffentliche, Transportmittel für Fernreisen ohne Konkurrenz; nur einige schwerreiche Snobs reisten weiterhin von Poststation zu Poststation, Umwege in Kauf nehmend, in ihren eigenen Englischen Coupés oder ähnlicher Wägen.
In Deutschland begann erst in den fünfziger Jahren der Gebrauch des Autos nachhaltig zuzunehmen. Deswegen, nach hundert Jahren Reisen mit der Eisenbahn, haben wir das frühere Privatwagenfahren vergessen. Wir denken höchstens noch an die "romantische" (öffentliche...) Postkutsche des 19. Jahrhunderts, und an den Postillon, der "hoch auf dem gelben Wagen" fröhlich sein Horn bläst - aber das ist eine ganz andere Sache.
Tatsächlich ist die Freude am Fahren im eigenen Wagen, und an der Freiheit und Mobilität, die er uns gibt, keineswegs ein Lebensgefühl, das nur uns heutigen Autofahrern vorbehalten ist. Die Zeit, als es beginnen konnte, kam, als die Kutsche - nach zweihundert Jahren - technisch verbessert und in die Lage versetzt wurde, die Städte zu verlassen und weite Entfernungen auf dem gleichzeitig erweiterten Netz von Poststraßen zurückzulegen.
Der erste (bestimmt nicht nur) mir bekannte Mensch, der im großen Stil von dieser neuen Art zu reisen ausführlichst Gebrauch machte, ist Giacomo Casanova. Das bedeutet, daß der Abenteurer aus Venedig und weltbekannte Liebhaber getrost auch als der Ahnherr von uns Autofahrern bezeichnet werden kann.
Wie Millionen von Menschen genieße ich es, mit meinem Wagen zu fahren. Der jetzige ist mein achtzehnter (2007) - Casanova hatte neunzehn. Indem ich ihn fahrbereit vor meinem Haus stehen weiß, teile ich mit Casanova auch auf diesem Gebiet ein angenehmes Gefühl.
ZU DIESEM HANDBUCH
Ein Handbuch - und erst recht ein elektronisches - macht nicht viel Worte, sondern will übersichtlich und durch schnellen Zugriff informieren. Dieses hier behandelt vier Themenkreise, in der Reihenfolge: Reisen allgemein, Reisewagen, Poststraßen und Währungen. Was es leisten soll, wird schon auf dem Titelblatt angekündigt; dazu möchte ich zum besseren Verständnis noch hinzufügen:Begleitbuch meint vor allem: eine bis in alle Einzelheiten vollständige Beschreibung von Casanovas Reiseleben. Eine Reisebiographie dieser Art wurde noch nie über eine Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts erstellt; als repräsentativ für Angehörige der oberen Gesellschaftskreise mag sie daher auch von allgemeinem Interesse für die Reiseforschung und andere Gebiete sein.I. Ein Begleitbuch zur "Geschichte meines Lebens"
des Venezianers Giacomo Casanova.Casanovas 17 Reisewagen und die beiden Pariser Fahrzeuge werden so genau wie möglich beschrieben. Wiederum handelt es sich um eine erstmalige Untersuchung: neuzeitlicher Fahrzeuge des alltäglichen Gebrauchs hatte sich nämlich die Wagenforschung in diesem Umfang noch nicht angenommen. So war die überragende Bedeutung des "Englischen Coupés", Casanovas bevorzugter Kutsche, für das Reisen bislang unbekannt, was nun zu einer Gesamtdarstellung dieses Wagentyps führte.II. Eine Beschreibung mit Abbildungen von Reise- und anderen Wagen,
einschließlich einer
"Geschichte des Englischen Coupés oder Post-Chariots".Casanovas Reisewege, das heißt eben: zu Lande stets über Poststraßen, werden "auf den Meter" genau dargestellt. Da er in ganz Europa herumreiste (außer in Skandinavien), kommt auf diese Weise ein großes Netz von Poststraßen zusammen, das auch von beliebig vielen anderen Prominenten benutzt werden mußte, was die allgemeine Nützlichkeit des Kapitels "Poststraßen" unterstreicht. Auch hier wieder eine Rekonstruktion, die noch nie unternommen, jedoch durchaus vermißt wurde.III. Ein Reiseführer der wichtigsten Poststrassen in Europa,
mit allen Poststationen; sowie eineEinführung
in die verschiedenen Reisemethoden.
Wie Casanova selbst reiste und die Allgemeinheit im 18. Jahrhundert reisen konnte, wird im ersten Kapitel beschrieben.Das Verständnis für Kosten ist bei vielen Gelegenheiten von Bedeutung, etwa um den Wert einer Ware beurteilen oder ganz allgemein Kostenvergleiche anstellen zu können. Um das zu erreichen, habe ich erstmals die wichtigsten Wechselkurse des 18. Jahrhunderts erforscht, um dann alle monetären Angaben in eine einzige zeitgenössische Einheit als Basiswährung umrechnen zu können, und zwar in den englischen Penny. Um zu einer Ahnung von damaliger Kaufkraft zu kommen, und zwar z.B. in den Bereichen Lebensmittel, Wohnungsmieten, Gastronomie und auch Wagen, ist es erlaubt, sich unter dem Penny den Euro (von 2002, erst recht von 2008, und in den teuren europäischen Ländern bzw. Gegenden) vorzustellen (vgl. hier die Big Mac-Methode). Es handelt sich bei diesem Angebot also nicht um eine versteckte Umrechnung in den Euro, die selbstverständlich streng wissenschaftlich gesehen auch garnicht möglich ist, sondern nur um eine Gedächtnis- und Vergleichshilfe. - Ein Beispiel:IV. Ein Führer durch alle Geldsorten und ihrer Wechselkurse;
erstmalig mit einer Basiswährung,
die allen Preisen hinzugefügt ist.
Rom:
1 Zechine (18 Julii oder Paoli) .......................... .......... 108,00 Engl. pence
1 Scudo (10 Julii) ........................................................... 60,00
1 Testone (3 Julii) .......................................................... 18,00
1 Julio / Paolo (10 Baiocchi) ........................................... 6,00
1 Baiocco / Soldo (15 Dinare).......................................... 0,60
1 Dinar ............................................................................. 0,04
Dieses e-Buch (praktisch eine Homepage im html-Format), zusammen mit vielen Beiträgen aus der Welt der Casanova-Forschung, ist als CD-Rom für PC erhältlich, jedoch nur wie zu Casanovas Zeiten mittels Briefpost:
Schreiben Sie, unter Beifügung eines 20 Euro-Scheins (oder 30 Euro Übersee), an den Autor:
Hartmut Pablo Günther
Stockenweiler 12
D-88138 Hergensweiler.
Bei Fragen Anruf erwünscht:
Tel. +49 0160 2174743
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THE TRAVELBIOGRAPHY
UNDER THE TITLE:
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T H E
C A S A N O V A
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An e-HANDBOOK FOR
THE USE OF THE PRIVATE TRAVELLING CARRIAGE
IN EIGHTEENTH CENTURY EUROPE AND AMERICA.
With c. 150 Pictures
BY P A B L O G Ü N T H E R .
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HERGENSWEILER, 1995 / 2012.
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Copyright of all pictures on this site by the
author, Hartmut Günther, Hergensweiler, 2012.
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TABLE OF CONTENTS.
(Part I )
Forewords.
A Favourable Thunderstorm.POSTING, ALPINE PASSES, SHIPS:
Casanova and Travelling in the Century of the Grand Tour.
Introduction.
Casanova's methods of travelling.
Table of Casanova's Journeys I. 1725-1774.
Table of Casanova's Journeys II. 1774-1798.
Manners of Travelling, by Thomas Nugent.
(Part II )
The Post: National Peculiarities: Switzerland, Germany, Italy.
French Regulations for Travelling Post.
Costs: 6000 Posthorses. Posthorses. Stage-Wagons and Stage-Coaches. Carriers.
Hired Carriages. Cambiatura. Taxis. Purchase of Carriages.
Rich and Poor Private Carriage Travellers.
Speeds. Roads. Alpine Passes. The Mont Cenis.
Ships.(Part III )
TRAVELLING CARRIAGES.
Carriages Mentioned by Casanova.
Carriages in Virginia and England.
Notes on the Goodwin-Report.
Two-Wheeled Carriages.
Chair, Chaise, Calash.
(Part IV)
Four-Wheeled Carriages.
Chaise, Calash, Phaeton.
Carosse, Carosse-Coupé.
Landau.
Berlin, Berlin-Coupé, Berlin-Calash, Berlin-Phaeton, Berlin-Chaise.
English Coach, English Coupé.
German Travelling Carriage.
Stage-Wagons and Stage-Coaches.
Steel Springs.
(Part V)
The English Coupé or Post Chariot.
From Casanova to Napoléon I.
Transportation of Dismantled Travelling Carriages.
Napoleon's Waterloo - Post Chaise.
A History of the English Coupé in the 18th Century.
(Part VI )
Casanova's Carriages.
I. His Travelling Carriages between 1749 and 1772:
Carriages 1. - 7.
(Part VII)
Carriages 8. - 14. - Henriette; or The Mystery of the Golden Cross.
II. His Carriages in Paris.
(Part VIII )
III. His Travelling Carriages 15. - 17. from 1773 onwards.
Correspondence when Selling a Used Carriage.(Part IX )
POST ROADS.
Statistics. Legend.
Casanova's Travel Routes.
1. The Sea Routes.
(Part X)
2. London - Naples .
(Part XI)
3. Vienna - Venice. Casanova's Postal Memorandum. 4. Venice - Geneva .
5. Frankfurt - Dresden 6. Bologna - Augsburg.
(Part XII)
7. Augsburg - Paris 8. Vienna - Paris .
(Part XIII)
9. Paris - Amsterdam 10. Amsterdam - Geneva 11. Brussels - Geneva .
(Part XIV)
12. Geneva - Florence 13. London - Moscow .
(Part XV)
14. Königsberg - Dresden 15. Paris - Madrid 16. Madrid - Aix-en-Provence .
17. Vienna - Berlin .(Part XVI )
CURRENCIES.
Mr. Nugent's Rates of Exchange.
England. Netherlands. Germany. Italy. France. Summary.
Casanova's Monetary Conditions.
Literature.
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(Part XVII )
APPENDIX.
Bibliography.
Index of Persons.
(Part XVIII)
Index of Post Stations.
I. by Gillian Rees
The fascination and interest created by Casanova's Story of My Life seems to be never - ending. Not many years after its initial publication in German in 1822, the first fundamental examination of his memoirs appeared in 1846, and from that time onwards the volume of works concerning Casanova has steadily grown. Despite more than 400 editions of his memoirs which have now been produced in over 20 languages, volumes of his letters, reprints of his other works, and the recent publication of many inédits from the archive material left at his death, Casanovists are still busy researching various aspects of his life.
Over 3,650 books and articles have now been written about this extraordinary man covering his sojourn in different parts of Europe and particular periods in his life; his interest in women, food, the theatre, medicine, chemistry and the cabala, to name but a few; and the varied men and women that became associated with him. Many books have dealt with critiques of his work, others have attempted a psychological analysis of his character. A mammoth undertaking is now under way to make available for the future computer copies of the papers left at his death.
The author of this present volume has combined his considerable knowledge of historic carriages and his interest in the memoirs to add yet more to the rich tapestry of our knowledge about Casanova. A unique book describing the private carriages that Casanova owned, the roads he travelled on throughout Europe, with all the customs and costs that such travel imposed in the days of the Grand Tour. Casanova was one of the very first people to leave us a description of such extensive travelling in his own carriage, and the author has himself travelled over 10,000 kilometres in his research of the post roads and posting inns that Casanova used. This book brings together for the first time a history of the developing use in the 18th century of the private travelling carriage, in particular of the English Chariot, with an analytical account of Casanova's great journeys.Gillian Rees, Eastbourne, 1995
The age of the motorcar is separated from that of the horse-drawn carriage by the grand time of the railway. Between 1860 and 1910 this ingenious, but public transport, was completely unrivalled for long distance travelling; only a few of the super-rich preferred to continue travelling in their own posting chariots or similar carriages.II. by Pablo Günther
In Germany, the common use of the automobile did not start until the 1950s. That is why, after a hundred years of travelling on the railways, we have forgotten the former use of the private travelling carriage. At most we remember the "romantic" stage coach of the 19th century, with the postilion merryly blowing his horn. But the century before that now seems very remote; and furthermore, travelling by private carriage in that time has remained largely unresearched - a notable gap in travel and carriage literature.
Indeed, the pleasure of riding in one's own carriage, and of the freedom and mobility that it gave, is not a pleasure of life reserved only to today's car drivers. The time when it began can be clearly determined: it happened when the coach - after two hundred years - was technically improved, and in consequence able to leave the cities and travel large distances on the wide network of post roads which by then existed.
The first known devotee of this modern way of travelling is Giacomo Casanova. This quite clearly means that the adventurer from Venice and world famous lover was also the first great user of the modern private carriage of whom we have complete knowledge, thus being the forerunner of all of us motorists.
Like millions of people, I love driving my car. My present one is my eighteenth (in 2007) - Casanova had nineteen. Having my "carriage" ready to roll in front of the house, I share with Casanova a good feeling in this regard, too.Pablo Günther, Hergensweiler, 1995
Questions? Call me:
Phone: +49 0160 2174743
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